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Reiten als Schulsport


Reiten und der Umgang mit dem Partner Pferd schult Selbstbewusstsein, Körperwahrnehmung und Gleichgewicht. Es steigert die Konzentrationsfähigkeit und bringt den Schülern und Schülerinnen den verantwortungsvollen Umgang mit unseren besten Freunden näher.

Egal welche Klassenstufe, und egal welche Schulart: Wir bringen den Schülerinnen und Schülern das Pferd näher. Unser Unterricht besteht immer aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Vom Putzen bis zum Reiten werden wir alles mit viel Spiel und Spaß gemeinsam erlernen.

Die Reitanlage blickt bereits auf verschiedene erfolgreiche Projekte mit Schulen und anderen Organisationen aus der Region zurück. Als Beispiel sollen hier Grünewaldschule, die Bethesda Schule, Uhlandschule und auch die Pestalozzischule genannt sein.

Die Angebote werden stetig erweitert und die Zusammenarbeit mit interessierten Schulen Schritt für Schritt intensiviert. Zur Ausarbeitung der schulischen Inhalte für den Sportunterricht oder für Arbeitsgemeinschaften an Schulen arbeiteten wir sehr eng mit Prof. Harald Lange von der Hochschule Würzburg zusammen.

Die ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin, die Pädagogin Katarina Lipfert (sie promovierte zum Thema Reiten als Schulsport), ist verantwortlich für das Konzept „Reiten macht Schule“ und die schulischen Module. Sie beschreibt deren Inhalt wie folgt:

Durch schulische Angebote sollen Entwicklungsprozesse gefördert werden, dabei ist der Erwerb von Kompetenzen mehr denn je ein zentrales Thema der Bildungsarbeit. Die Übergabe und vor allem die Übernahme von Eigenverantwortung im Entwicklungsprozess sind, in Bezug auf die Entwicklung unterschiedlicher Kompetenzen, zielführend. Zu viel Steuerung durch Erwachsene minimiert dabei die Verantwortungsübernahme, beziehungsweise Selbststeuerung (Fähigkeit, das eigene Verhalten zu beobachten, zu bewerten, gezielt zu verstärken und an eigenen Zielen flexibel auszurichten) der Kinder."

Eine erlebnisorientierte Durchführung bildet den Kern der Module. Mittels einer prozessorientierten Ausrichtung werden zudem die Fähigkeiten der Kinder gefordert und gefördert.

In allen Modulen erhalten die Kinder Aufgaben zum selbstständigen oder gemeinsamen Absolvieren. Die Rolle des Trainers liegt vor allem darin, vielfältige Lern- und Erfahrungssituationen zu schaffen, zu begleiten und für die Sicherheit zu sorgen. Durch abwechslungsreiche und kreative Formen der Vermittlung (Methoden) werden den Kindern die Themen und Inhalte näher gebracht, beziehungsweise von ihnen erlebt und verinnerlicht.

Neben vielfältigen Beobachtungsaufgaben gilt es stets Raum zum handlungsorientiertes Lernen zu schaffen. Dazu gehören das Experimentieren, Messen, Wiegen, Testen, Prüfen, Erforschen, Fotografieren, Filmen, Probieren, Analysieren, Entwickeln und Anwenden wie auch das Philosophieren, Diskutieren, Reflektieren, Mutmaßen, Schätzen, Voraussehen und Planen. Auf diese Weise wird das eigenständige Tun in den Vordergrund gestellt.

Der kommunikative Austausch über eigene Lösungsvarianten hinsichtlich der gestellten Aufgaben fördert die persönliche Fähigkeit, Vorgänge oder Handlungen erklären oder beschreiben zu können.

Durch das Erstellen von Portraits, Postern, Skizzen oder das Notieren in Wissens- oder Dokumentationshefte und Tagebücher werden Erfahrungen, Erkenntnisse und Ergebnisse gesammelt, festgehalten oder sogar präsentiert.

Der kreative Einsatz verschiedener Materialen (Fotos, Poster, Bücher, Schaubilder und vieles mehr), Klein- und Großgeräte (Bälle, Tücher, Besen, Wippen) oder Messgeräte, Lupen, Kompass zum Erforschen und Erkunden bestimmter Inhalte ermöglichen die Gestaltung eines angemessenen Rahmens zum Lernen, welcher unter anderem durch den Wechsel unterschiedlicher Sozialformen (in der Gruppe, zu zweit, jeder für sich und so weiter) gelingt. Der Wechsel von geistiger und körperlicher Beanspruchung ist fester Bestandteil des Aufenthalts im Reitstall, sei es durch das aktive Auseinandersetzen mit den Problemstellungen innerhalb der Aufgaben oder durch Bewegungsspiele.

Das gemeinsame Erleben affektiver Momente in der Gruppe und mit den Pferden schafft Beziehung und Bindung. Vor allem das Dabeisein, Dazugehören, Miterleben, Mitfühlen oder Mitlachen spielt sowohl für die emotionale als auch für die soziale Entwicklung eine zentrale Rolle.

Studentenreiten

Reiten für Studenten!

Seit Oktober 2015 bietet die DHBW Reiten als Hochschulsport in Kooperation mit uns an. Egal ob Anfänger oder schon geübter Reiter: Hauptsache du bist Student. Auskunft über freie Plätze kann dir Sarah Baum geben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!